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124 Davos - Derniere vollends geglückt

Die sechste und letzte Ausgabe des „124davos.ch by Dakine“, dem höchstgelegenen 24-Stunden-Mountainbike-Rennen der Alpen, vom Wochenende bot tolle sportliche Leistungen und die Egalisierung des Teilnehmerrekords vom Vorjahr. Das OK zeigte sich vollends zufrieden.

Quelle: Sportograf

Am Sonntagnachmittag um kurz vor 16 Uhr ergab sich im Festzelt unmittelbar im Anschluss an die enthusiastische Siegerehrung eine Szene mit viel Symbolcharakter: Durchgeschüttelt von einem starken emotionalen Mix aus Freude, Zufriedenheit und viel Wehmut stiess das sechsköpfige OK bestehend aus Franziska Wild, Corina Buff, Carin Gisep, Regula Schneider, (Nicole Hug-Schuler, abwesend) und Roman Kälin mit einem Drink auf den gelungenen Abschluss der erfolgreichen Ausgabe Nummer sechs und gleichzeitig dem definitiven Ende dieses Events an. Und das OK darf stolz sein auf das Geleistete. „124davos.ch“ hat auch 2011 genau all das gebracht, was sich das OK bei der Lancierung erhofft hatte: Es war sechs Mal ein aussergewöhnlicher und spezieller Mountainbike-Anlass, der nicht nur dank der Davoser Berglandschaft, in seiner Art einmalig und ausgesprochen familiär war und die lokale Eventszene intensiv bereichert hat. Die Organisatoren, die wegen Ermüdungserscheinungen (alle sind voll berufstätig und haben diesen Anlass in ihrer Freizeit auf die Beine gestellt) und ihrer Ansicht nach zuwenig Support von öffentlicher Seite ihre Tätigkeit nun beenden, wurden mit stetig steigenden Teilnehmerzahlen belohnt. So wurde am Wochenende, nach 2010, zum zweiten Mal die maximale Teilnehmerzahl von 554 Mountainbikern erreicht. Wie erfolgreich der Anlass bei den Mountainbike-Fans ankam, zeigt auch der Fakt, dass viele Fahrer gar sechs Mal am Anlass teilnahmen und dieses Jahr rund 80 Prozent der Teilnehmer schon davor mindestens einmal mit dabei waren. Wehmut klang dann auch in den abschliessenden Worten von OK-Präsidentin Wild mit: „Ich denke, es war sowohl für uns vom OK als auch für die Fahrer schön, das alles noch einmal bewusst zu erleben. Dies im Wissen, dass es definitiv das letzte Mal war. Diese sechste Ausgabe kann als sehr geglückt bezeichnet werden. Besonders froh sind wir, dass wir in den all den Jahren, ausser Bagatell-Verletzungen, keinen schweren Unfall hatten.“ Das OK würde nun mit einem guten Gefühl gehen und falls jemand Interesse hätte, könne der Anlass von diesen gerne weitergeführt werden.

Die bunte Mischung

Vorausgegangen war ein intensive Rennwochenende, ganz im typischen „124davos.ch“-Stil: Das Teilnehmerfeld gab ein wie stets buntes und vielfältiges Bild ab. So starteten von jungen Top-Cracks mit Profi-Lizenz und solchen, die kaum einen Trainingskilometer in den Beinen hatten, alle durchmischt und mit- und nebeneinander. Und genau diese Mischung trug auch heuer zum Gelingen und der stets friedlich-fröhlichen Stimmung des Anlasses bei, der am Samstag nach einem freundlichen Beginn mit ein paar Regengüssen bedacht wurde, am Sonntag dann allerdings von warmen Temperaturen und Sonnenschein satt profitieren konnte. Das Davoser Team „Künzli Holz Race Team“, das sich bei den 6-10er Teams im guten fünften Rang klassierte, war sinnbildlich für diese bunte Vielfalt. Mit Stefan Sulser hatten sie einerseits den klar schnellsten Fahrer des ganzen Wochenendes - Sulser gewann die Spezialwertung der schnellsten Rennrunde mit der Zeit von 16.56 Minuten souverän – im Team. Gleichzeitig fuhr auch Ernst Pfiffner mit, der in zwei Jahren das Pensionsalter erreichen wird. Dieses Team begeisterte durch unheimlich viel Einsatz, ansteckende Freude und geschickte Taktik, auch wenn der Kategoriensieg nie auch nur annähernd zur Debatte stand. Dadurch steigerten sie sich vom zwischenzeitlichen 13. Rang um acht Plätze.

Arnold siegreich

König des „124davos.ch“ 2011 war Christian Arnold, der mit seinen absolvierten 50 Rennrunden auf dem 7.8 Kilometer und rund 180 Höhenmeter aufweisenden Kurs, der den Fahrern viel abverlangte, einen überragenden Sieg bei den Singles feiern durfte. Dies nachdem er in den Vorjahren das Podium jeweils (knapp) verpasste. „Ich habe meinen Betreuern viel zu verdanken und hatte nur am Sonntagmorgen um etwa 4 Uhr eine grössere Krise. Ich bin durchgefahren und habe nur wenige ganz kurze Pausen eingelegt“, meinte der Erstfelder überglücklich und sichtlich gerührt. Mit zwei Runden Rückstand auf Rang zwei folgte der Österreicher Andreas Bodemann, der sich vom ganzen Anlass genauso begeistert zeigte, wie der Drittklassierte, der Deutsche Hubertus Hohl. Bei den Couples machten Michael Iten und Peter Bossard den Hattrick perfekt und gewann diese Kategorie zum dritten Mal in Folge souverän. Bei den Vierer-Teams war gegen das „Ibw Pro Team“ kein Kraut gewachsen. Mit total 72 Runden erzielte dieses Team gemeinsam mit dem „Bike4Fun“-Team, das bei den 6-10er Teams triumphierte, auch den absoluten Bestwert des ganzen Events. Traditionell eröffneten auch heuer die 7 bis 13-Jährigen mit ihrem 2-Stunden-Kidsrace das Rennen am Samstagmorgen um 9.30 Uhr. Dort dominierten nebst den Bündnern, die Teams aus dem Kanton St. Gallen. Im 6-Stunden-Rennen, das am Samstagnachmittag auf der gleichen Strecke wie das 24-Stunden-Rennen gefahren wurde, war der Luzerner Ruben Wey, mit 17 absolvierten Runden, von niemandem zu schlagen.

Quelle: Text OK 124davos.ch / Bild: Sportograf

Verfasst von superuser am 29. Juni 2011 - 15:49

 

 

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