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Madritschjoch

Der 3123 Meter hohe Übergang von Sulden ins Martelltal im Südtirol ist einer der höchsten schneefreien Passübergänge in den Alpen, und dabei zu fast 100% fahrbar, entsprechende Fahrtechnik vorausgesetzt.

Enduro, Allmountain
31.350 Km, -2769 Hm

Von Sulden aus nehmen wir die Seilbahn hoch bis zur Schaubachhütte auf knapp 2600 Meter über Meer. Das Panorama hier auf Ortler, Königsspitze und Monte Cevedale verschlägt einem den Atem. Denselben verschlägt es einem aber auch schon bald im Aufstieg Richtung Madritschjoch, wobei im unteren Teil doch noch vieles fahrbar ist. Wir bevorzugen den schön angelegten Wanderweg, der sich recht angenehm hochschlängelt. Man könnte sonst auch die direkteren, dafür aber steileren Fahrwege nehmen, welche die Fahrzeuge des Skigebiets Sulden für Unterhaltsarbeiten nutzen.

Ab der Madritschhütte, ca. in der Hälfte des Aufstiegs, ist für uns mit Fahren aber definitiv fertig, die letzten ca. 250 Höhenmeter bis aufs gleichnamige Joch schieben wir die Bikes. Das Panorama hier oben auf 3123 Meter über Meer ist toll, und weit, sehr weit unten erblicken wir die Zufallhütte zuhinterst im Martelltal. Unser Ziel für die Mittagsrast.

Die Abfahrt beginnt gleich mit einer ca. 20 Meter langen, ziemlich verblockten Passage, von gemütlich einfahren keine Spur. Die gesamte Strecke bis zur Zufallhütte ist extrem abwechslungsreich, mal cruist man mit ganz wenig Gefälle über Hochebenen, dann kommt wieder eine ziemlich verblockte Geländestufe. Auch hier schadet Fahrtechnik-Niveau S2 bis S3 nicht, um zumindest einen Grossteil der Strecke fahren zu können.

Die Zufallhütte auf gut 2200 Meter über Meer ist der Ideale Einkehrort der Tour. Wer weiter Lust auf verblockte und anspruchsvolle Trails hat, nimmt den Weg über die Hängebrücke und (talauswärts gesehen rechterhand), linkerhand führt ein einfacher und recht breiter Trail runter bis zur Strasse. Wir entscheiden uns für die technische Variante und bleiben rechts. Alles in allem werden wir auch hier wieder ziemlich gefordert, für geübte Endurobiker mit einem Flair für verblockte Trails aber zu 99% fahrbar.

Das ehemalige Hotel Paradies, welches seit den 1950er Jahren verfällt, lassen wir links liegen und folgen dem Weg Nr. 36 weiter talauswärts, welcher nach wie vor sehr anspruchsvoll ist. Damit wir rechtzeitig in Goldrain am Bahnhof sind, um zurück Richtung Mals und von dort mit dem Postauto in die Schweiz zu gelangen, fahren wir ab dem Stausee mehrheitlich der Strasse entlang und nehmen nur noch ab und zu einen der Trails im Martelltal mit.

Fazit: absolute Toptour im hochalpinen Gebiet mit Toppanorama, sehr abwechslungsreichen Trails, von flowig bis super-anspruchsvoll. Bikerherz, was willst du mehr!

 

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Diese Tour wurde von «freerider»
am 2. Februar 2019 - 15:11 bereitgestellt.
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Track-Daten

 Steigungø in %Distanz
Total  31.350 Km
Uphill819 m12%6.820 Km
Downhill-2769 m12.1%22.806 Km
Flach------1.724 Km
Höhem ü. M.
Start:2608 m
Ziel:659 m
Höchster Punkt:3123 m
Tiefster Punkt:659 m

 

 

Fitness-Daten

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Relative Daten

Fahrtechnik:Schwarz - schwer (S3 bis S5) siehe Singletrail-Skala
Kondition:anspruchsvoll
Panorama:Top Panorama
Dauer:6 Std 00 Min
Beste Jahreszeit:
        
JanFebMärAprMaiJun JulAugSepOktNovDez
 

GPS Track-Daten

 
 

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